Und jetzt war er da!

Es war ein seltsamer Tag, der Faschingsdienstag. Als die Waldlinge – alle schön gemäß unserem Jahresthema „unser Wald“ verkleidet – am Waldplatz ankamen, stimmt etwas nicht. Irgendwie wirkte alles auf den Kopf gestellt. Plötzlich waren alle Brotdosen in den Rucksäcken vertauscht. Wie konnte das denn sein? Denn die Brotdosen waren doch wie jeden Morgen auch von den Eltern in dem eigenen Rucksack verstaut worden. Und dann noch das Wasser vom Händewaschen: es schillerte in den buntesten Farben. Ob er damit war zu tun hatte? Er hatte ja seinen letzten Brief mit schabarnackgrüßen abgeschlossen. Die Kinder hatten da so ihre Vermutung!

Und tasächlich! Da war er! Der Herr Kasper. Die meisten haben ihn aber einfach mit Kasperle angesprochen, was für ihn in Ordnung war. Und kaum war er da, hatte er schon wieder eine Aufgabe für uns. Wir sollten uns aufmachen, unseren Schatz zu finden. Pro gelöste Aufgabe im Wald gab es ein Teil der Schatzkarte. Da musste ein Körperumriss auf den Waldbogen gelegt werden, ein Baumstamm mit Tannenzapfen beworfen werden, eine Brücke gebaut werden und noch so einiges mehr. Alles ganz schön knifflig. Aber unsere tollen Waldlinge haben jede Prüfung mit Bravour bestanden und konnten nach zusammenlegen der Schatzkarte ihren süßen Schatz finden und tatsächlich in den Händen halten. Und kaum war er in den Händen, war er auch schon verspeist.

Ein lustiger Typ, der Herr Kasper. Und eine tolle Faschingszeit!

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