Der Weg – bislang

Am 05. August 2017 gründet eine kleine Gruppe engagierter Familien den Verein „Pusteblume e.V“. Das gemeinsamen Ziel ist es, die vielfältigen Erfahrungen eines jeden in das neues Kindergarten-Projekt einfließen zu lassen.  Über die pädagogische Ausrichtung des Kindergartens ist man sich von Anbeginn der Idee einig: eine naturnahe Pädagogik, die Raum lässt für die freie Entfaltung der kindlichen Neugierde; etwas, was wir alle für unsere älteren Kinder gewünscht hätten, es aber in Schwabach und Umgebung nicht gab: einen Wald- und Naturkindergarten.

Vorstand des Vereins und gleichzeitig Leitung des Kindergartens sind Melanie Burk, Erzieherin, und Cora Weber, Buchhalterin. Beide sind Mütter von mehreren Kindern und haben langjährige Erfahrung in Elterninitiativen gesammelt. Und beide haben die Vorstellung, dass ein Kind die Zeit vor dem Schuleintritt so viel wie möglich draußen spielen soll. Als unsere zunächst für absurd gehaltene Idee eines eigenen Kindergartens reale Formen annimmt, kommt uns spontan das Bild der Pusteblume in den Sinn: zu Beginn eine fröhliche gelbe Blume mit stabilen Wurzeln, die, wenn ihre Zeit gekommen ist, langsam ihre Samen ablöst und in die Welt hinaus fliegen lässt. Dieses Bild versuchen wir auf unsere Kindergartenarbeit zu übertragen. Wir möchten einen Ort schaffen, an dem alle Kinder fröhlich und farbenfroh spielen können und genügend Selbstvertrauen und Wurzeln ausprägen, damit sie mit Eintritt in die Schule neugierig und gefestigt davon fliegen können.

Wichtig ist uns dabei, dass dieser Ort dauerhaft in der Natur stattfindet. Weg vom Lärm in teilweisen überhitzen Räumen, weg vom vorgefertigten Spielzeug, welche die kindliche Kreativität hemmen, frei von Medien aller Art. Wir persönlich finden Medienerziehung etc. wichtig, aber es braucht auch Freiräume im Leben eines Kindes, in dem es eins mit der Natur und der Ruhe wird. Und diese Freiräume gibt es leider immer weniger. Wir setzen unsere ganze Energie dafür ein, einen solchen Freiraum zu schaffen. Und sind wir mal ehrlich: ruhig muss ja nicht immer leise heißen.